NLB-Playoffs
Unterschiedliche Formkurven vor dem Playoff-Start
publiziert: Montag, 15. Feb 2016 / 16:09 Uhr / aktualisiert: Montag, 15. Feb 2016 / 16:31 Uhr
Lakers Trainer Jeff Tomlinson will mit seinem Team zurück in die höchste Liga.
Lakers Trainer Jeff Tomlinson will mit seinem Team zurück in die höchste Liga.

Mit der ersten Runde in den Playoff-Viertelfinals beginnt am Dienstag die entscheidende Phase in der NLB-Meisterschaft. Die Rapperswil-Jona Lakers, letzte Saison aus der NLA abgestiegen, starten aus der Pole-Position in den Kampf um den B-Meistertitel.

Vor einem Jahr hatten die SCL Tigers die zweithöchste Schweizer Liga dominiert. Am Ende resultierte für die Emmentaler nicht nur der Titelgewinn, sondern gar die Rückkehr in die NLA. Selbige streben nach dem Neustart auch die Rapperswiler an, obwohl sie sich zu Beginn der Saison - zumindest offiziell - bescheiden gaben.

Zwar spielten sie die ganze Saison in der Spitzengruppe mit, in der Schlussphase der Qualifikation demonstrierten die Lakers aber Stärke. Von den letzten acht Partien gewannen sie deren sieben. Sie lösten dank dem Schlussspurt nach der drittletzten Runde Langenthal als Leader ab und schlossen die erste Phase der Meisterschaft im 1. Rang ab.

Auf dem Weg zum B-Meistertitel folgt für Rapperswil als erste Hürde Hockey Thurgau. Gegen die Ostschweizer gewann das Team von Trainer Jeff Tomlinson in der Qualifikation alle fünf Duelle, so auch am Samstag in der Hauptprobe für das erste Playoff-Spiel seit acht Jahren. Auf dem Weg zum problemlosen 5:1-Sieg führten die St. Galler bereits nach 25 Minuten mit 5:0.

Diametral anders als bei Rapperswil verläuft die Formkurve bei Langenthal. Die Oberaargauer sahen lange wie der sichere Qualifikationssieger aus, ehe sie in den letzten Runden regelrecht einbrachen. Von den letzten acht Partien gewann Langenthal nur noch deren zwei. Zudem beklagen die Berner Verletzungspech. Captain Stefan Tschannen fällt für den Rest der Saison aus, und zumindest für den Auftakt der Viertelfinal-Serie gegen Red Ice Martigny ist auch der Einsatz des Kanadiers Jeff Campbell unsicher.

Auf dem Papier ist Langenthal, das 2012 den B-Meistertitel gewonnen hat und im Vorjahr in den Halbfinals an den SCL Tigers gescheitert ist, gegen Martigny aber der klare Favorit. Vier der fünf Direktbegegnungen gingen an die Langenthaler. Aber ausgerechnet die letzte Partie am Samstag zum Abschluss der Qualifikation entschied Martigny mit 5:2 für sich.

In den weiteren Viertelfinals trifft Olten (3. der Qualifikation) auf Visp (6.) und La Chaux-de-Fonds (4.) auf Ajoie (5.). Beide Best-of-7-Serien versprechen Brisanz und Spannung. Olten schaffte es im Vorjahr bis in den Final - notabene unter dem aktuellen Visper Trainer Scott Beattie - und gilt auch in dieser Saison als äusserst heimstark. Visp kam nach einem durchzogenen Saisonstart und dem Trainerwechsel von Kim Collins zu Beattie zuletzt so richtig in Fahrt. Unter dem neuen Coach gewannen die Walliser zehn von fünfzehn Partien.

Im Westschweizer Derby steigt La Chaux-de-Fonds gegen Ajoie zwar mit Heimvorteil in die Serie. Ajoie gewann diese Saison gegen den Rivalen aber drei von fünf Partien, unter anderen die beiden Duelle im neuen Jahr.

NLB. Playoff-Viertelfinals (best of 7). 1. Runde. Dienstag, 16. Februar:
Rapperswil-Jona Lakers (1. der Qualifikation) - Hockey Thurgau (8.). Langenthal (2.) - Red Ice Martigny (7.). Olten (3.) - Visp (6.). La Chaux-de-Fonds (4.) - Ajoie (5.). - Weitere Spieldaten: 19., 21. und 23. Februar, falls nötig 26. und 28. Februar sowie 1. März.

(fest/Si)

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