Schweizer schlagen Weissrussland
publiziert: Donnerstag, 21. Apr 2005 / 21:48 Uhr / aktualisiert: Samstag, 23. Apr 2005 / 09:19 Uhr

Dank zwei Überzahltoren bezwang das Eishockey-Nationalteam vor 3354 Zuschauern in Biel Weissrussland 3:1 (0:0, 2:0, 1:1).

Der Sieg basierte aber vor allem auf dem erneut grundsoliden Abwehr-Fundament.
Der Sieg basierte aber vor allem auf dem erneut grundsoliden Abwehr-Fundament.
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Am Samstag in Winterthur treffen die beiden Teams nochmals aufeinander.

Die matchentscheidenden Szenen spielten sich im Finish des zweiten Spielabschnitts ab: Beat Forster mit einem Schlenzer von der blauen Linie (34.) und Paul Di Pietro nach einem Gestocher vor Torhüter Andrej Mezin (39.) brachten die Schweizer innerhalb von 263 Sekunden 2:0 in Führung.

Beide Tore entsprangen Powerplays. In Überzahl agierten die Schweizer ungewohnt effizient: Bloss 2:27 Minuten Überzahl benötigten sie für die beiden Tore.

Paul Di Pietro traf im fünften Länderspiel erstmals für die Schweiz. Zuvor hatte er mit dem Team Canada schon gegen die Schweiz geskort. Di Pietro trägt im Schweizer Team die Nummer 15, die vor langer Zeit mal Reto von Arx gehört hatte.

Grundsolide Abwehr

Der Sieg basierte aber vor allem auf dem erneut grundsoliden Abwehr-Fundament. In den bisher fünf Vorbereitungs-Länderspielen liessen die "Eisgenossen" gegen Dänemark (3:0 und 2:2), die sehr starken Finnen (3:2 und 0:1) und Weissrussland (3:1) bloss sechs Gegentore zu.

Der während dem Championnat vielgescholtene David Aebischer kassierte gegen Dänemark (3:0), Finnland (0:1) und Weissrussland (2:1) in 180 Minuten bloss zwei unhaltbare Gegentreffer. Erst Wladimir Tsyplakow, ein ehemaliger Los-Angeles-King, zerstörte mit dem 26. Torschuss Aebischers Ambitionen auf den dritten Nationalmannschafts-Shutout.

In den verbleibenden sieben Minuten kam aber einzig noch Sergej Zadelenow 92 Sekunden vor der Schlusssirene zu einem gefährlichen Abschlussversuch. Eine Minute später traf Ivo Rüthemann zum siegsichernden 3:1 ins leere Tor.

Torchancen

Viel zu tun bekam Aebischer während der ersten 30 Minuten. In dieser Phase bewahrte er sein Team vor einem möglichen Rückstand. In der Startphase, als die Gäste sogar zu den besseren Torchancen kamen, rettete er gegen Kolzow, Kurilin und Dudik. Und im Mittelabschnitt stoppte er beim Stand von 0:0 die alleine vor ihm aufgetauchten Tsyplakow und Grabowski.

Aber auch das Krueger-Team war schon vor dem Powerplay-Doppelschlag zu Möglichkeiten gekommen: Di Pietro zur ersten schon nach wenigen Sekunden, Martin Plüss zu einer sehr guten nach 19 Minuten, Ivo Rüthemann stand mehrmals nahe einem Torerfolg und Thomas Ziegler scheiterte solo an Mezin (25.).

Schweiz - Weissrussland 3:1 (0:0, 2:0, 1:1)
Eisstadion, Biel. - 3354 Zuschauer. - SR Bertolotti, Küng/Popovic. - Tore: 34. Forster (Paterlini/Ausschluss Dudik) 1:0. 39. Di Pietro (Ausschluss Kurilin) 2:0. 53. Tsyplakow (Kopat) 2:1. 60. (59:30) Rüthemann 3:1 (ins leere Tor). - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 3mal 2 Minuten gegen Weissrussland.

Schweiz: Aebischer; Geyer, Mark Streit; Beat Forster, Seger; Helbling, Julien Vauclair; Bezina, Du Bois; Kobach; Di Pietro, Martin Plüss, Della Rossa; Rüthemann, Thomas Ziegler, Paterlini; Jenni, Conne, Lemm; Patrik Bärtschi, Romy, Ambühl.

Weissrussland: Mezin; Jerkowitsch, Kopat; Schurik, Makritski; Riadinski, Baschko; Wladimir Tsyplakow, Grabowski, Konstantin Kolzow; Skabelka, Zadelenow, Dudik; Esaulow, Michailew, Strachow; Meleschko, Kurilin, Schupris.

Bemerkungen: Schweiz ohne Martin Gerber (Ersatz), Blindenbacher (geschont/Schulter), Bührer, Olivier Keller, Wichser, Patrick Fischer und Jeannin (alle überzählig). - Schüsse: Schweiz 23 (10-11-2); Weissrussland 27 (12-6-9). - Powerplay: Schweiz 2/3; Weissrussland 0/3.

(bert/Si)

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