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Eishockey: Siegloses Wochenende für den EVZ
publiziert: Sonntag, 12. Jan 2003 / 20:07 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 12. Jan 2003 / 20:27 Uhr

(Si) Das neue Freiburger Trainerduo Popischin/Bykow hat in der NLA-Doppelrunde (34./35.) ein "Wechselbad der Gefühle" erlebt. Am Samstag gewann Gottéron gegen Servette 3:2, ehe es knapp 20 Stunden später in Ambri mit demselben Resultat verlor.

Im Kampf um die Playoff-Plätze errang Ambri, das am Samstag in Rapperswil nach einem Blitzstart des Gegners (2:0 nach 110 Sekunden) 2:5 verloren hatte, einen wichtigen Sieg gegen Konkurrent Fribourg. Die Leventiner führten bei Spielhälfte durch Tore von John Fust (18.), dem Slowaken Robert Petrovicky (26.) und Marco Bayer 3:0. Beim 2:0 und 3:0 profitierte das Team von Riccardo Fuhrer jeweils von Doppel-Ausschlüssen der undisziplinierten Freiburger. Antoine Descloux und Patrick Howald hatten wegen Stock-Vergehen jeweils Restausschlüsse kassiert. Die Aufholjagd Gottérons mit Toren von Craig Ferguson und Gil Montandon in den letzten 90 Sekunden kam zu spät.

Temporäre Freiburger Leidenschaft

Im Derby gegen Servette schien bei Fribourg jene Leidenschaft in die Reihen zurückgekehrt zu sein, die Gottéron in der Vergangenheit vier Final-Qualifikationen in Serie beschert hatte. Obwohl Aufsteiger Servette den Druck nach dem 0:3-Rückstand in der 36. Minute erhöhte, konnten die Genfer nur noch Resultatkosmetik betreiben. Für Fribourg war es erst der dritte Sieg aus den letzten 13 Spielen.

Die SCL Tigers konnten in einem weiteren "Strichduell" gegen Rapperswil-Jona die drückende Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Zwar gingen die Langnauer in der 32. Minute durch Bernhard Schümperlis zweiten Saisontreffer in Führung, doch SCRJ-Topskorer Dale McTavish strafte die seit vier Heimspielen ungeschlagenen Emmentaler mit dem Ausgleich für die ausgelassenen Torchancen. Das Schussverhältnis von 33:20 wiederspiegelte Langnaus Überlegenheit. Durch den Punktverlust im sechsten nicht gewonnenen Duell mit Rapperswil in Folge beträgt Langnaus Rückstand auf Ambri drei Punkte.

Skalde in Lausanne unerwünscht

Neun Runden vor Schluss der Qualifikation hat selbst Lausanne noch Chancen auf Rang 10 und damit das Umgehen der Ligaqualifikation. Die Waadtländer besiegten am Samstag das erstmals in diesem Jahr angetretene Kloten mit 4:2. Mit drei Toren in den ersten zwölf Minuten legte Lausanne die Basis zum dritten Heimsieg in Folge. In den Überlegungen von Trainer Mike McParland spielt der Kanadier Jarred Skalde offenbar keine Rolle mehr. Im Westschweizer Fernsehen hiess es, McParland setze bis Ende Saison auf das Ausländer-Trio Baschkirow/Schamolin/Poudrier -- Verletzungen vorbehalten.

Im zweiten Westschweizer Derby des Wochenendes verlor Lausanne in der ausverkauften Les-Vernets-Halle (6842 Zuschauer) bei Genf-Servette mit 2:3. Zweimal Pascal Schaller und Gian-Marco Crameri brachten die Genfer in den ersten 33 Minuten verdientermassen 3:0 in Führung. Sieben Sekunden vor der zweiten Pause verkürzte Gerd Zenhäusern nach einem groben Abwehrfehler aber auf 1:3. Daraufhin stürmte fast nur noch Lausanne, und das seit nunmehr zehn Heimspielen ungeschlagene Servette wurde nervös. Vier Minuten vor Schluss gelang dem Russen Andrej Baschkirow noch das Anschlusstor.

Von den Punktverlusten der Konkurrenz konnte der EV Zug nicht profitieren. Die Innerschweizer machten am Samstag im Hallenstadion beim 1:5 gegen Leader ZSC Lions nicht gerade Werbung für den von der Vereinsleitung herausgegebenen Slogan "Ja zum EVZ". Im sonntäglichen Heimspiel gegen Bern resultierte dann lediglich ein 2:2, wobei der Punktverlust ärgerlich war. Zug hatte vor 5028 Zuschauern lange den Sieg vor Augen. Erst ein Weitschusstor von Patrik Juhlin elf Minuten vor Schluss rettete dem SCB das Remis. Von den letzten neun Spielen hat Zug lediglich zwei gewonnen.

Am Samstag spielten:
Lausanne - Kloten 4:2 (3:0, 0:0, 1:2)
Rapperswil-Jona - Ambri 5:2 (3:1, 1:1, 1:0)
ZSC Lions - Zug 5:1 (1:1, 1:0, 3:0)
Fribourg - Genf-Servette 3:2 (2:0, 1:1, 0:1)

Am Sonntag spielten:
Ambri - Fribourg 3:2 (1:0, 2:0, 0:2)
Genf-Servette - Lausanne 3:2 (2:0, 1:1, 0:1)
Langnau - Rapperswil-Jona 1:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0) n.V.
Zug - Bern 2:2 (1:0, 0:0, 1:2, 0:0) n.V.

1. ZSC Lions 34 20 5 9 121: 82 45 2. Lugano 34 20 3 11 122: 96 43 3. Davos 35 19 5 11 121: 78 43 4. Genf-Servette 35 16 9 10 90: 80 41 5. Kloten 32 19 0 13 104: 92 38 6. Bern 35 16 6 13 109: 89 38 7. Rapperswil-Jona 35 14 6 15 104:110 34 8. Ambri 34 12 7 15 81: 94 31 -------------------------------------------- 9. Langnau 35 11 6 18 93:113 28 10. Fribourg 35 11 5 19 89:131 27 11. Zug 35 11 3 21 85:114 25 12. Lausanne 35 9 3 23 77:117 21

(fest/sda)

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